Aus der Bücherei

In dieser Ausgabe möchten wir unsere Bücherei für Sie vorstellen und Sie herzlich einladen, einmal vorbeizuschauen. Jeden Dienstag und Donnerstag ist die Bücherei im Gemeindehaus von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet. Dann ist eine der ehrenamtlichen Büchereimitarbeiterinnen vor Ort. Wenn sie möchten, können sie sich dort neueste Buchempfehlungen für Ihren Geschmack abholen oder einfach eine Einweisung in die Bücherei bekommen. Zu anderen Zeiten ist die Bücherei auch zur Selbstausleihe geöffnet und als Vertrauensbücherei organisiert. Seit über 40 Jahren gibt es die Bücherei. Sachbücher, Ratgeber, Krimis und Romane stehen für Erwachsene bereit. Die Abteilung für Kinder ist in den letzten Jahren immer umfangreicher geworden und reicht von Bilderbüchern für die Allerkleinsten bis zu Romanen für Jugendliche.
Auch Hörbücher können Sie ausleihen. Durch eine große Spende vom „Flohmarkt Rund ums Kind“ können nun wieder neue Titel für Kinder und Familien angeschafft werden. Vielen Dank dem Flohmarktteam für diese Unterstützung!

 

Neuer Lesestoff der Bücherei

Lesetipp der Bücherei:

 

Neue Bücher stehen zur Ausleihe bereit, für jeden ist etwas dabei. Unter den Neuzugängen befindet sich der neue Roman von Bernhard  Schlink „Olga“. Die  Liebesgeschichte zwischen der Titelfigur, die gegen die Vorurteile ihrer Zeit kämpft, und dem Abenteurer Herbert, der sich an die Träume seiner Zeit von Größe und Macht verliert, spielt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Für alle Fans psychologischer Kriminalromane ist das Buch „Verrat“ von Pascale Robert-Diard zu empfehlen. Ein Sohn sagt gegen den eigenen Vater aus und enthüllt ein mörderisches  Familiengeheimnis. Die Biografie „Good Morning, Mr. Mendelssohn“ von Rosemarie Marschner liest sich flüssig wie ein Familien- und Liebesroman. Die Autorin hat von Felix Mendelssohn Bartholdy ein äußerst lebendiges  Bild des musikalischen Ausnahmetalents entwickelt. Das Bilderbuch „Wir mit dir sind vier“ von Lilli L´Arronge ist durch den kurzen und gereimten Text zum Spracherwerb sehr geeignet. Von dem Buch „Ein Ferienhund für Hannah“ von Laura Buller erfahren Jungen und Mädchen ab 7 Jahren viel Wissenswertes über Hunde. In dem neuen Asterix-Band von Jean-Yves Ferri geht es im gestreckten Galopp durch Italien.

Auf viele Leser freut sich Ihr Mellendorfer Bücherreiteam

..und was sonst noch lesenswert ist

Neue Bücher!

Die Bücherei hat einige informative Gesundheitsratgeber in den Bestand aufgenommen.
In seinem Buch „Krebszellen mögen keine Himbeeren“ beschreibt Richard Belivau über bewiesende Möglichkeiten der Ernährung vorbeugend oder bereits bei Krebs, Hinweise zu diversen krebshemmenden Nahrungsmitteln werden sehr ausführlich ergänzt mit Erläuterung der einzelnen Wirkstoffe.

Breite Aufklärung über orthopädische Ursachen bei Beschwerden von Gelenken und Muskeln gibt Thomas Pfeifer in seinem Buche „Treffen sich zwei Knochen“. Zahlreiche Abbildungen mit verständlichen Texten lassen den Leser tiefere Zusammenhänge erkennen. Empfohlen auch für jüngere Jahrgänge, die von den Hinweisen auf frühzeitige Prävention profitieren können.

Kinder, die den Wilden Westen lieben, können sich mit der Geschichte „Willy Bumm“ von David Vliestra in die damalige Zeit hineinversetzen. Willy, der Held des Buches, fährt mit den Zug quer durch den Wilden Westen und erlebt auf der Reise spannende Abenteuer.

Ohne Worte erzählt das Bilderbuch „Fledereule Eulenmaus“ von Marie-Luise Fitzpattick eine zauberhafte Geschichte.

Am Ast der Eulenfamilie findet eines Tages eine ebenso große Fledermausfamilie ihren Hängeplatz mit Befremden auf beiden Seiten. Als ein Sturm sie alle in Lebensgefahr bringt, helfen sie sich gegenseitig und es beginnt ein vergnügtes Zusammenleben der Kinder, trotz ihrer Verschiedenheit.

 

Lesetipp der Bücherei:

Freuen Sie sich auf viele neue Bücher, die wir für Sie ausgewählt haben.

Eine Familiengeschichte und zugleich eine Liebeserklärung an die Bäume ist das Buch „Der Ruf der Bäume“ von Tracy Chevalier. Ein intensiver Roman über Heimat und Migration aus der Zeit des großen Zuges nach Westen.
Sarah Schmidt erzähl in der Geschichte „Weit weg ist anders“ von zwei siebzigjährigen Frauen, die sich trotz anfänglicher Abneigung auf das Abenteuer gemeinsamen Reisens einlassen.
Für historisch Interessiert Leser ist das Buch „Maria Theresia“ von Elisabeth Badinter sehr zu empfehlen.
Etliche Krimis der Autoren Donna Leon, Marin Walker, Charlotte Link und Ingrid Noll stehen zur Ausleihe bereit.
Auch der Debütthriller von Jane Harpers „The Dry“ ist eine Entdeckung.
Welches Kind träumt nicht von Süßigkeiten und Leckereien im Überfluss? Da ist das Buch „Reise ins Schlaraffenland“ von Kestutis Kasparavicius gerade recht, denn es lässt dem Leser das Wasser im Munde zusammenlaufen. Ein Vorlesebuch im Vorschul- und Grundschulalter.
Im Sachbuchbereich sind einige schöne Tierbücher dazugekommen, wie das Buch „Schau mal, eine Spinne“ von Bärbel Ofring „Das Einhörnchenjahr“ von Eva Sixt, „Das kleine Hummelbuch“ von Stefan Casta und ein Sachbilderbuch über Haiarten von Owen Davey.

 

Lesetipps der Bücherei:
Die Bücherei hat wieder einige Neuerscheinungen in den Bestand aufgenommen.

Darunter ist der Roman „Suleika öffnet die Augen“ von Gusel Jachina. Sie beschreibt das schwere Leben der tatarischen Bäuerin Suleika am Anfang des 20. Jahrhunderts. Suleika wird sehr jung verheiratet und lebt auf dem Hof ihres viel älteren Mannes. Die politischen und willkürlichen Umbrüche in der jungen Sowjetunion erreichen Suleikas Welt. Ihr Mann wird erschossen und sie selbst nach Sibirien verschleppt. Dort kämpft sie gegen die Herausforderungen der Natur und der Politik.
Eine starke Geschichte – darin einzutauchen lohnt sich.

 

Witzig und lebendig erzählt Christian Tielmann in seinem Buch „Mein Fußballsommer“ über Fußball, Freundschaft und Kampfgeist. Arno und sein Freund Charly wollen den Fußball-Sommercup gewinnen. Das Problem ist, dass ihr fußballerisches Können noch stark ausbaufähig ist. Außerdem gibt es da noch Gegenmannschaften, die richtige Sportskanonen sind. Doch die Jungs wollen es wissen und stürzen sich blindlings in das Fußballabenteuer.

 Gute Unterhaltung wünscht Ihr Büchereiteam

 

 

Das Büchereiteam empfiehlt

Wie kann ein Mann, der die große Liebe seines Lebens verloren hat, noch einmal eine Liebe erleben? Und wie kann eine Frau, die sich jahrzehntelang nach den Vorstellungen ihres Mannes gerichtet hat, wieder ihre Träume entdecken? Dass dies möglich ist, erzählt Karine Lambert in ihrem Roman „Und jetzt lass uns tanzen“. Marguerite und Marcel, beide frisch verwitwet, lernen einander kennen. Eine neue Liebe in ihrem Alter? Da müssen die beiden nicht nur mit ihren eigenen Gefühlen klarkommen, sondern auch mit denen ihrer erwachsenen Kinder.

Henriette Wich hat mit ihrem Buch „Das Zauberhaus“ eine schöne und phantasievolle Geschichte für Erstleser geschrieben. Noahs und Julis Eltern suchen ein neues Haus. Da landet in ihrem Briefkasten eine Postkarte, auf der die Vermietung eines Hauses angezeigt wird. Sie sehen es sich an und zum Glück gefällt es der Familie. Es ist ein richtiges Zauberhaus, alt und verwinkelt, mit bunten Wänden. Beim Einzug in das neue Heim bemerken sie, dass die Möbel nicht in die Zimmer passen, obwohl die Räume vorher genau vermessen wurden. Und als es in der ersten Nacht auf dem Dachboden poltert, machen die Kinder eine erstauliche Entdeckung.

 

Viele neue Seiten Lesestoff liegen in der Bücherei bereit. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Fesselnd erzählt Martin Suter in seinem Roman „Elefant“, was unser Leben tiefgreifend verändert. Die Geschichte spielt in der Zirkuswelt, in gentechnischen Forschungslabors und in der Welt der Obdachlosen.

Voller Wärme und Humor erzählt Emanuel Bergmann in seinem Debütroman „Der Trick“ von dem zehnjährigen Max, der fest davon überzeugt ist, dass nur der Liebeszauber des „Großen Zabbatin“ in der Lage ist, die Ehe seiner Eltern zu retten.

In acht kulinarischen Geschichten erzählt J. Ryan Stradal in „Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens“ über den Aufstieg Eva Thorwalds vom talentierten Kind zur Starköchin. Eine unterhaltsame Lektüre über skurrile Charaktere, gespickt mit Rezepten.

„Hut auf, Party ab“ von Simon Philip ist ein herrlich schräges Bilderbuch, was ohne viele Worte auskommt. Spaßige Tiere, witzige Details regen zum Erzählen und Nachspielen an.

Ein lustiger Ratespaß ist das Pappbilderbuch „Was braucht Fred Fuchs zum Fischen“. Tiere, die  unterschiedlichen Tätigkeiten nachgehen, werden in kurzen Sätzen beschrieben. Anschließend werden die Leser dazu aufgefordert zu überlegen, was z. B. Henry Hund zum Fußballspielen braucht.

Ihr Büchereiteam

Büchereiöffnungszeiten:
Dienstags und donnerstags jeweils von 15.30 bis 17.30 Uhr

Für die dunkle Jahreszeit steht neuer Lesestoff zur Ausleihe bereit. Viele neue Bilderbücher, Erstlesebücher und Sachbücher für Kinder sind mit dabei. Hervorzuheben ist das Bilderbuch „Die Rabenrosa“ von Helga Bansch, die den Evangelischen Buchpreis 2016 erhält. Vier Rabenkinder und ein nacktes rosa Wesen werden von den

aufmerksamen Rabeneltern umsorgt. Dass Rabenrosa anders ist, lässt Eltern und Geschwister gelassen bleiben und Rosa kann ihr Anderssein akzeptieren.

Schöne Lesestunden versprechen „Unter fernen Himmeln“ von Sarah Lark, „Liebe aus Nordnordost“

von Susanne Falk und „Der Pfau“ von Isabel Bogdan.
Für Krimifreunde ist der Roman „Alle bösen Geister“ von Ruth Rendell zu empfehlen.

Eine gute lesbare Lebensgeschichte mit interessanten Einblicken in das 16. Jahrhundert ist das Buch von Eleonore Dehnerdt „Katharina. Die starke Frau an Luthers Seite“.

Gute Unterhaltung wünscht das Büchereiteam

Neue Bücher stehen zur Ausleihe bereit, für jeden ist etwas dabei. Unter den Neuzugängen ist auch ein Graphic Novel - ein grafischer Roman. Hierbei handelt es sich um eine anspruchsvolle Variante des Comics, das in vielen Bereichen anzutreffen ist. Zielgruppe sind Erwachsene, die sich für gute Literatur interessieren.
Bei unserem Buch „Vergiss nicht, das Salz auszuwaschen“ von Sohyun Jung handelt es sich um eine kleine Reise in die koreanische Küche. Es ist eine fabelhafte Graphic Novel um ein einziges Gericht, was Hanna, die in  einer deutschen Großstadt lebt, mit Hilfe ihrer Mutter immer wieder ausprobiert.
Für das erste Lesealter ist „Moby Dick“ , neuerzählt von Christian Loeffelbein, zu empfehlen. Junge  Abenteuerfans erfahren vom Leben auf einem Fangschiff und vieles über verschiedene Walarten.
Zum Vor-oder Selbstlesen ist das Buch „Das Zebra unterm Bett“ von Markus Orths geeignet. Ein kleines Zebra wird eine Zeit lang Hannas Freund. Für die Kleinsten laden ganz viel neue Bilderbücher zum Entdecken und Sprechen ein.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Büchereiteam

 

Donna Tartt beschreibt in ihrem Roman „Der Distelfink“, wie ein Gemälde das Leben eines Jungen verändert. Der 13jährige Theo betrachtet in einer Gemäldegalerie mit seiner Mutter ein Gemälde, das einen Distelfink darstellt, als plötzlich eine Explosion erfolgt. Dabei wird seine geliebte Mutter getötet. Instinktiv packt Theo das Bild ein und flüchtet. Auf seinem weiteren Weg begleitet ihn das Bild – es fasziniert ihn, aber es zieht ihn auch in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen.
Ein wunderbares Buch über Freundschaft, Liebe und Kunst.

In dem Buch „Und dann ist Frühling“ von Julie Fogliano wartet ein kleiner Junge mit seinem Hund sehnsüchtig auf den Frühling. Nachdem sie im Garten überall Samen in die Erde gelegt haben, warten sie, dass das Braun verschwindet und es endlich grün wird. Ein Naturbuch mit bezaubernden Bildern, dass Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistern wird.

Neuer Lesestoff liegt für Sie in der Bücherei bereit.

Für Krimifreunde ist „Der namenlose Tag“ von Friedrich Ani zu empfehlen. Ani erzählt von einem pensionierten Kommissar, der mit einem alten Fall konfrontiert wird. Es geht um die Frage, ob es nicht auch Mord ist, wenn man einen Menschen in den Selbstmord treibt.

Isabel Allende erzählt in ihren neuen Roman „Der japanische Liebhaber“ von Freundschaft und von der unentrinnbaren Kraft einer lebenslangen Liebe.

Eine unvergessliche Geschichte erzählt John Edward Williams in seinem Buch „Butcher`s Crossing“. Eine zeitlose und packende Parabel, über Hoffnung und Wahn, Leben und Tod.

In Jens Andersens Biografie über Astrid Lindgren Biografie erzählt er einfühlsam von einer Frau, die unbeirrt für Frieden und Gleichberechtigung eingetreten ist und mit ihren Büchern Millionen Kinder glücklich gemacht hat.

Zum Vorlesen ab 4 Jahren oder zum Selberlesen ab 8 Jahren eignet sich das Buch „Kuh und Hase“ von Isabel Versteeg. 15 heitere und liebenswerte Geschichten handeln von zwei ungleichen Freunden.

„Der Galimat und ich“ von Paul Maar sollten alle Kinder kennenlernen. Gali, der Gallimat wirbelt das Leben des zehnjährigen Jim gehörig durcheinander. Frech wie fröhlich geschrieben, fesselt dieses Buch sofort den Leser.

Ihr Büchereiteam

Anne Tyler beschreibt in ihrem Roman „Der leuchtend blaue Faden“ eine scheinbar perfekte Familie in Baltimore. Abby und Red Whitshank haben vier erwachsene Kinder, die ihren Weg gehen, nur der 16-jährige Danny eckt überall an. Abby und Red führen ein offenes Haus. Doch hinter der harmonischen Fassade brodelt es, die Auseinandersetzungen sind nicht nur verbaler Art. Ein Familienroman, unterhaltsam , humorvoll und in hervorragender Sprache geschrieben.

Für Kinder ab 5 Jahren bietet das Buch „Alle da!“ von Anja Tuckermann viel Stoff zum miteinander reden und nachdenken. Ein Kinderbuch über unsere alltägliche Vielfalt und unser Zusammenleben von unterschiedlichen Menschen. Comicartige Zeichnungen und ein fröhlicher Text machen das Buch zu einem Lesevergnügen.

In dem modernen Heimatroman „Altes Land“ erzählt Dörte Hansen mit scharfem Blick und trockenen Humor von zwei Einzelgängerinnen die überraschend finden, was sie nie gesucht haben: eine Familie.
Ein vielschichtiges Meisterwerk ist das Buch von Ian McEwan „Kindeswohl“. Richterin Fiona Mayl muss über einen Eilantrag einer Klinik entscheiden. Der 17-jährige Adam verweigert aus religiösen Gründen eine lebensrettende Bluttransfusion.
Für alle historisch Interessierten ist das Buch „Kaiserwitwe Cixi“ von Jung Chang zu empfehlen. Die Autorin lässt durch neu zugängliche Quellen die Herrschaft der Kaiserwitwe lebendig werden.
Wenn im Kinderzimmer die Rebellion ausbricht, sollte man sich mit Gelassenheit wappnen. Das wird kurzweilig von Wladimir Kaminer in seinem Buch „Coole Eltern leben länger“ beschrieben.
Werner Tiki Küstenmacher gibt in seinem Buch „Limbi“ Hilfestellung für ein einfaches und glückliches Leben.
Für Erstleser ist das Buch „Ede und die Schatzsucher“ von Simone Klages sehr gut geeignet. Die Geschichte handelt von einer Familie, die sich auf die Suche nach einem Schatz begibt und so manche Überraschungen findet.
Ein riesiges Wimmel-Vergnügen für Adleraugen und Wörtersucher ist das Bilderbuch von Alexander Steffensmeier über die lustige Kuh Liselotte.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht das Büchereiteam.

 

Ihr Büchereiteam

Für Krimifreunde ist das Buch „Der goldene Schwarm“ von Nick Harkaway eine witzige und zugleich intelligente Geschichte um einen Uhrmacher, der in dunkle Machenschaften hineingerät.
Anschaulich und unterhaltsam wird in dem Sachbuch “Darm mit Charme“ von Guilia Enders erklärt, was der Darm für ein hochkomplexes Organ ist.
Fesselnde Unterhaltung bietet der Roman „Das Rosenholzzimmer“ von Anna Romer. Durch eine Erbschaft verschlägt es die Fotografin Andrey Kepler und ihre Tochter in ein Haus im australischen Queensland, wo sie beide in große Gefahr geraten.
Kristof Magnusson schildert in seinem Buch „Arztroman“ für Laien überzeugend die Routine eines Notarztwagen-Teams.
Wie Frauen ihr Älterwerden nicht nur akzeptieren sondern sogar genießen können, erzählt Petra Urban in ihrem Buch „ Sprudelndes Lebenströmende Zeit“.
Ein wirklich schönes Lese- und Hörerlebnis ist das Buch „Pauls Reise“ von Stefan Slupetzky, das für Kinder ab 5 und Erstleser geeignet ist.
Sechs Bären begeben sich in dem Abzähl-Bilderbuch „Bis 100“ von Magali Bardos auf eine Zahlenreise der besonderen Art. Witzig im Detail hat hier jung und alt seine Freude.
Ihr Büchereiteam

Der Roman „Die Frau, die nie fror“ von Elisabeth Elo hat alles, was ein Thriller braucht; mitreißend, nah an der Realität angesiedelter Plot und physiologisch stimmige Figuren. Pirio Kasparow überlebt einen mysteriösen Bootsunfall mit Ned  und entdeckt dabei, dass sie stundenlang im eiskalten Wasser aushalten kann. Ned stirbt. Für Neds Sohn Noak versucht sie, die Hintergründe des Unfalls aufzuklären und begibt sich dabei erneut in Lebensgefahr. Illegaler Walfang und andere kriminelle Machenschaften, bei denen es um viel Geld geht, sollen vertuscht werden. Die wunderbare bildhafte Sprache und der Spannungsbogen bis zum Ende sorgen für beste Unterhaltung.

Die bekannte Fabel „Der Hase und der Igel“ von den Brüdern Grimm wird in dem Bilderbuch von Pieter Kunstreich für Kinder nacherzählt. Die Sprache ist lebendig, bildreich und witzig. Eine klassische Geschichte neu erzählt, die auch dem Vorlesenden selbst viel Vergnügen bereitet.

„An einem schönen Tag im Schatten zu sitzen und ins Grüne zu blicken ist die beste aller Erquickungen“, schreibt Jane Austen. Hat man dazu noch einen guten Roman zur Hand, dann ist das Vergnügen perfekt. Es steht wieder aktueller Lesestoff zum Ausleihen bereit. Der Roman „Vogelweide“ von Uwe Timm erzählt von den rätselhaften Spielregeln des Lebens. Otto den Großen stellt Rebecca Gablé in das Zentrum ihres historischen Buches „Das Haupt der Welt“.
Krimilesern empfehlen wir den Roman von Joèl Dicker „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“  In dem neuen Roman von Lucinda Riley „Der Lavendelgarten“ geht es um die Aufdeckung eines düsteren Familiengeheimnisses. Als Vorlesebuch und zum Selbstlesen für Leseanfänger bietet die Erzählung von Patricia Schröder „Die schönsten Geschichten von Drachen und Prinzessinnen“ pures Lesevergnügen.
Ihr Büchereiteam

In seinem Buch „Du sollst nicht töten“ berichtet Jürgen Todenhöfer über seine Reisen in den Nahen Osten während der Unruhen des arabischen Frühlings in den Jahren nach 2011. Ein Schwerpunkt liegt auf den Ereignissen in Syrien. Er schildert ausführlich von seinen Gesprächen mit Machthabern und Kämpfern als auch mit vielen betroffenen Zivilisten. Eindringlich widerlegt er die Politik des Westens, speziell Amerikas, die seiner Meinung nach statt auf Verhandlungen auf Waffenlieferungen und Militärschläge setzt. Ein aufrüttelndes Buch gegen Krieg und Gewalt.

„Du bist ein Mensch und hast viele Fragen“ – so beginnt das Buch „Das Vaterunser“ von Rainer Oberthür. Die Fragen werden aufgenommen: Wo ist Gott? Wie kann ich mit Gott sprechen? Das Fragen und Nachdenken braucht einen Adressaten. So führt die Beschäftigung mit den Fragen hin zum Vaterunser, die Rainer Oberthür mit unterschiedlichen Lebenssituationen verbindet. Farbenprächtige Illustrationen ergänzen den Text. Kleine und erwachsene Leser werden zum Innehalten angeregt und über sich selbst und das Leben nachzudenken.

Ihr Büchereiteam

Haruki Murakami ist in Deutschland der bekannteste japanische Autor. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten und gilt als einer der Favoriten für den Literatur-Nobelpreis. In seinem neuen Buch „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ erzählt Murakami die klassische Geschichte eines Menschen, der nach einer Enttäuschung Vertrauen in sich und in das Leben zurückgewinnt. Tsukuru versucht zu vergessen, was ihn vor 16 Jahren aus der Bahn geworfen hat, denn noch immer prägt dieses Erlebnis sein Leben. Damals haben seine vier Freunde ihn von heute auf morgen aus ihrer Clique ausgeschlossen. Tsukuru verstand nicht, warum. Ihm fehlte der Mut, die Auseinandersetzung mit den Vieren zu suchen. Mitte 30 verliebt er sich in Sara, die Tsukuru dazu bringt, sich mit seinen früheren Freunden auszusprechen. Eine melancholische Geschichte, die man in einem Rutsch zu Ende lesen will.

„Fußball und Zitroneneis“ von Anne Maar ist ein wunderbares Buch für Leseanfänger. Die Erzählerin und ihr Freund Moritz sind beste Freunde, aber teilen nur wenige Vorlieben. Anne Maar geling es auf unterhaltsame Weise, das Thema Kompromissbereitschaft aufzugreifen. Die witzigen Illustrationen verbinden große Buchstaben und Wörter mit ein und gestalten das Buch interessant und abwechslungsreich. 
Vergnügliche Lesestunden wünscht Ihnen Ihr Bücherei-Team

Ein Meisterwerk aus Italien ist der Roman „Der Hügel des Windes“ von Carmine Abate. Darin wird von Mussolinis Faschisten über die Mafia bis heute die Geschichte der Bauernfamilie Arcuri erzählt, deren Heimat die Gegend um den Hügel Rossarco ist.
Ein witziges und unterhaltsames Lesefutter ist der Roman „Donnerstag im fetten Hecht“ von Stefan Nink. Auf der Suche nach sieben gemeinsamen Erben jagt ein Lokalreporter im Auftrag eines Kumpels rund um die Welt.
Dennis Gastmann wandert auf den Spuren Heinrich IV und berichtet in seinem Buch „Der Gang nach Canossa“ von seinen Erlebnissen.
Für Krimifreunden zu empfehlen: „Das Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz, „Im Tal des Fuchses“ von Charlotte Link und von Andrea Camilleri „Die Sekte der Engel“.
Neue Bücher für Erstleser: „Die rätselhaften Briefe“ von Heribert Schulmeyer. Ein spannendes Buch in dem zwei Kinder versuchen, mit Hilfe des Leseraben unbekannte Briefe zu entschlüsseln.
„Mein drachenstarkes Lesebilderbuch“ von Claudia Ondracek bringt Kindern die geheimnisvolle Welt der Buchstaben näher. In zehn fantasievollen Geschichten werden Themen wie Sichtrauen, Angst überwinden und Freundschaften schließen angesprochen.
Ihr Bücherei-Team

„Göttliches Feuer“ von Frans Willem Verbaas ist ein Roman über die Reformation in Genf. In Paris begegnet der Student Henri dem Mönch Jacques und einer Gruppe von Theologen, die sich von den Lehren der alten Kirche abwenden. Schnell ist Henri Feuer und Flamme für die reformatorischen Gedanken. Nach seinem Studium folgt er Jacques in dessen Heimatort Genf, wo sich kurz darauf der berühmte Theologe Johannes Calvin niederlässt. Henri, inzwischen Pfarrer einer renommierten  Gemeinde,wird zu seinem erbitterten Gegner und muss schließlich die Stadt verlassen. Ein hochinteressanter historischer Roman, in dem der Autor die führenden Köpfe der Genfer Reformationszeit lebendig werden lässt.
„Wie kommen eigentlich die Löcher in den Käse?“ fragen sich Emma und Max, die ihre Ferien auf einem Bauernhof verbringen.
In dem Bilderbuch „Was wird aus der Milch gemacht?“ von Katja Reider erfahren die Kinder den Weg der Milch von der Kuh bis zum Käse. Ausgestattet mitstabilen Pappklappen, unter denen sich so manche Überraschung verbirgt, werden die Kinder motiviert, sich mit diesem Sachthema zu beschäftigen.
Ihr Bücherei-Team