Kirchenvorstandswahl 11. März 2018

Mitwählen und Mitbestimmen ab 14 Jahren

Am 11. März 2018 werden die Leitungsgremien unserer Kirchengemeinden neu gewählt. Genauer gesagt: der jeweilige Kirchenvorstand. Viele wichtige Entscheidungen zum Thema „Wie sieht kirchliches Leben bei uns vor Ort in Zukunft aus?“ wollen getroffen werden. Dabei geht es um theologische Themen ebenso wie um finanzielle und personelle Entscheidungen. Welche Arbeitsschwerpunkte werden gesetzt angesichts knapper werdender Finanzmittel? Aufgabenbereiche sind unter anderem die Verwendung von Geldern, die Verantwortung für die Mitarbeitenden der Gemeinde, die Gestaltung von Gottesdiensten, die Erhaltung von Gebäuden und die Profilbildung der Kirchengemeinde. Alle Mitglieder, die in die Wählerlisten eingetragen sind, sind eingeladen, an den Wahlen mitzuwirken und so Kirche mitzugestalten. Beteiligen Sie sich, indem Sie den Kandidatinnen und Kandidaten Ihre Stimme geben und auf diese Weise Verantwortung für Ihre Kirchengemeinde übernehmen! Erstmals dürfen Jugendliche ab 14 Jahre wählen. Das passive Wahlrecht bleibt bei 18 Jahren. In einer Sonderausgabe, die am 27. Februar erscheint, stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kirchenvorstände der beiden Kirchengemeinden Brelingen und Mellendorf vor.

Silke Noormann

 

Grußwort des Superintendenten

Das MITeinander ist ein Schatz

MITdenken, MITgestalten, MITarbeiten – mit diesen Begriffen werben wir für die Wahl unserer Kirchenvorstände am 11. März 2018. MITGesang, MITKuchen, MITSpaß – auch das gehört dazu. Und das Motto ist gut gewählt: In unserer Kirche ist das MITeinander ein echter Schatz.

Evangelische Kirchengemeinden zeichnen sich dadurch aus, dass sie von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen gemeinsam geleitet werden. Im MITeinander fließen ganz verschiedene Erfahrungen, Begabungen und Kompetenzen in die Gemeindeleitung ein – und das Gemeindeleben profitiert davon.

Mit Ihrer Teilnahme an der Wahl am 11. März sprechen Sie als Mitglied Ihrer Kirchengemeinde den Gewählten Ihr Vertrauen aus und beauftragen sie damit, die Gemeinde in den kommenden sechs Jahren zu leiten. Diese Leitungsaufgabe bedeutet die Übernahme von Verantwortung, sie braucht Weitblick und Tatkraft und gelingt am besten im vertrauensvollen MITeinander. Ihre Stimme stärkt die ehrenamtlichen Mitglieder Ihres Kirchenvorstandes für diese wichtige Aufgabe.

Wir freuen uns sehr, dass sich für die kommende Wahlperiode Frauen und Männer gefunden haben, die Verantwortung für ihre Kirchengemeinde übernehmen wollen. Auf sie wartet Arbeit – aber auch die große Chance, Impulse zu geben, über zukünftige Schwerpunkte im Gemeindeleben zu entscheiden, Menschen zum Glauben einzuladen und mit ihnen gemeinsam zu feiern.

Mit Ihrer Kandidatur für den Kirchenvorstand und Ihrer Stimme bei der Wahl am 11. März gestalten Sie das MITeinander in Ihrer Gemeinde, in Ihrem Dorf, in Ihrer Stadt mit – dafür danke ich Ihnen von Herzen.

Ihr

Holger Grünjes

Wahlrecht schon ab 14 Jahren

Mit einer Verfassungsänderung hat die Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers in ihrer Sitzung am 6. Mai 2017 das Alter für das aktive Wahlrecht für die Wahl der Kirchenvorstände von 16 auf 14 Jahre gesenkt.
In der Begründung heißt es: „Jugendliche sind nach Vollendung des 14. Lebensjahres religionsmündig. Die Landeskirche hat den Anspruch, diesen Jugendlichen zu signalisieren, dass sie als Mitglieder in der Kirche willkommen sind und dass sie eingeladen sind, sich aktiv in die kirchliche Arbeit einzubringen.
Nach der Konfirmation dürfen sie z.B. ein Patenamt übernehmen. Daher sollte es auch möglich sein, dass  sie sich bereits in diesem Alter an der Wahl zum Kirchenvorstand beteiligen.“
Jugendlichen solle die Teilnahme am demokratischen Prozess früher ermöglicht werden. Ab 14 Jahren setze oft das  ehrenamtliche Engagement ein.
Die nächste Wahl der Kirchenvorstände ist am 11. März 2018. Durch die Absenkung des aktiven Wahlrechtes von 16 auf 14 Jahre erhöht sich die Gesamtzahl der Wahlberechtigten um geschätzt ca. 29.000 Mitglieder.
Das passive Wahlrecht bleibt bei 18 Jahren
Ihre Landeskirche

 

Kirchenvorstandswahl 11.03.2018

Nach unserer Kirchenverfassung und unseren evangelischen Grundverständnis leitet der Kirchenvorstand gemeinsam mit dem Pfarramt die Kirchengemeinde. Leitung bedeutet: planen, entwickeln, ordnen, entscheiden. Bei der Arbeit des Kirchenvorstands geht es also um konzeptionelle Festlegungen. Einmal im Monat trifft sich der Kirchenvorstand deshalb zu seiner Sitzung und arbeitet zwischenzeitlich in Ausschüssen unterschiedlichen Bereichen zu.
Der Kirchenvorstand leitet die Gemeinde als Team. In der Zusammenarbeit kommen die  unterschiedlichen Fähigkeiten der Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher zum Tragen und ergänzen sich. Darum ist es gut, wenn sich für die umfassenden und verantwortungsvollen Aufgaben in unseren Gemeinden Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, mit verschiedenen  
Fachkompetenzen, vielfältigen Interessen und Herzensanliegen als KirchenvorsteherInnen engagieren.
Der Kirchenvorstand trifft die Grundentscheidungen für die Entwicklung unserer Gemeinden. Dabei geht es um theologische Themen ebenso wie um finanzielle und personelle Entscheidungen.
Für die nächste Runde im Kirchenvorstand, für die Wahl 2018, suchen wir Kirchenvorstandskandidaten und -kandidatinnen, die das Wohl der verschiedenen Generationen in der Gemeinde im Blick haben, die sich Gedanken darüber machen, wie „Kirche“ für die Menschen im Ort da sein kann, die dafür sorgen, dass die Gebäude von außen und innen „in Schuss“ bleiben, die Kontakt zur Kindertagesstätte halten, die bereit sind, Verantwortung als Arbeitgeber für die angestellten Mitarbeiter/ innen zu übernehmen, die die Kirchenmusik begleiten und die inhaltlich an den Wegen der Gemeinde der nächsten Jahre mitentscheiden möchten.

Wir suchen Sie als  Kandidaten oder Kandidatin.

Neugierig geworden? Dann sprechen Sie uns an über die Pfarrbüros in Mellendorf und Brelingen. (SN)