Jugend in unserer Gemeinde

Ein neues Gesicht im Kirchenkreisjugenddienst

Mein Name ist Anne Basedau, ich bin 33 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unserem Sohn seit Mai 2017 in Mellendorf.
Ich bin seit Januar 2018 im ev.-luth. Kirchenkreisjugenddienst Burgwedel- Langenhagen als Kirchenkreisjugendwartin tätig. Ich trete damit die Nachfolge von Dorothee Lüdeke, die im Dezember 2017 in den Ruhestand verabschiedet wurde und von Werner Bürgel, der Ende Februar 2018 in den Ruhestand gehen wird, an. Ich möchte Sie und Euch sowie Ihre  Kirchengemeinde gerne kennenlernen und dann gemeinsam mit Ihnen und Euch Pläne schmieden für die Arbeit der ev. Jugend im Kirchenkreis. Schon als Jugendliche war ich in der Arbeit mit Kindern, Konfirmanden und Jugendlichen in meiner Kirchengemeinde und in meinem Heimatkirchenkreis Uelzen sehr aktiv. So verfestigte sich mein Wunsch, Diakonin zu werden, und ich ging nach dem Abitur zum Studium der Religionspädagogik und Sozialpädagogik nach Hannover. Dieses schloss ich 2010 erfolgreich ab und so führte mein Weg zum Berufspraktikum im Anschluss an das Studium nach Hameln. Dort arbeitete ich in der Kirchengemeinde Emmerthal und im Kirchenkreisjugenddienst Hameln-Pyrmont. Besonders  interessant war für mich, die Arbeit eines Diakons in einer Kirchengemeinde kennenzulernen. So stieg das Interesse an diesem Arbeitsfeld und nach anderthalb Jahren in Hameln führte mich mein Weg weiter auf eine Projektstelle für schulkooperative Arbeit in der St.-Matthäi-Kirchengemeinde in Gronau (Leine). Dort war ich mit einer halben Stelle zuständig für die Arbeit mit Kindern, Konfirmanden und Jugendlichen. Mit der anderen Hälfte war ich an einer Grundschule und einer Kooperativen Gesamtschule im Aufbau in Gronau tätig. 2015 führte mein Weg in den Kirchenkreis Peine. Dort war ich bisher auch als Kirchenkreisjugendwartin tätig. Mir liegt besonders die Aus- und Fortbildung von ehrenamtlichen Jugendgruppenleitern am Herzen. Nun aber genug von mir.

Ich freue mich auf Sie und Euch und hoffe, dass wir uns bald persönlich kennenlernen können.

Herzliche Grüße Anne Basedau

 

Jugendraum öffnet nun regelmäßig

Für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist der Jugendraum ab sofort regelmäßig Montag und Mittwoch von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Ihr habt die Möglichkeit, Brettspiele zu spielen, auf dem Sofa zu chillen, euch für Schulaufgaben mit euren Freundinnen und Freunden zu treffen und eure Ideen für die weitere Gestaltung des Raumes und des Programmes einzubringen. Ihr könnt Ideen für Ausflüge und Aktionen mitbringen und gemeinsam werden wir gucken, was machbar ist! :) Ich freue mich auf euch und euren Besuch!

Liebe Grüße, Jendrik Boden

 

Jendrik Boden bleibt uns erhalten...

Liebe Gemeinde, liebe Jugendliche!

Ab Anfang September werde ich, Jendrik Boden, die halbe Diakonenstelle für die Jugendarbeit in Mellendorf und Brelingen antreten. Durch mein FSJ in einem Behindertenwohnheim der Pestalozzi-Stiftung in Großburgwedel entschied ich mich für die Ergreifung eines sozialen Berufs. Daraufhin schrieb ich mich in Hannover für den integrierten Studiengang "Religionspädagogik und Soziale Arbeit“ ein. Seit dem erfolgreichen Erwerb des Doppelbachelors vergangenen Sommer befinde ich mich in meinem Berufsanerkennungsjahr als Diakon und Sozialarbeiter.
Mein Schwerpunkt liegt in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, sowohl innerhalb von Kirche als auch außerhalb. In den vergangenen Jahren arbeitete ich z.B. beim CVJM Hannover als ehrenamtlicher Mitarbeiter, mein Anerkennungsjahr leiste ich im Ev. Jugendtreff Vahrenwald. Neben der Jugendarbeit in den Gemeinden wird die Leitung und Begleitung des KU-Blockmodells in Mellendorf weiterhin meine Aufgabe sein. Der Jugendraum in Brelingen steht zur Verfügung und freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher. Hier steht ein Ort für Jugendliche bereit, an dem sie sich austauschen können, eine Runde über Gott und die Welt reden können oder auch, wenn sie einfach nur chillen wollen. Da ich ursprünglich aus der Wedemark, genauer gesagt, aus Brelingen komme, liegt mir die Jugendarbeit hier vor Ort sehr am Herzen. Deshalb habe ich Lust, coole Aktionen und Projekte mit Jugendlichen zu gestalten und dabei besonders ihre eigenen Wünsche einzubeziehen.
Ich freue mich auf die Arbeit und die gemeinsame aufregende Zeit mit Euch und Ihnen.

Jendrik Boden

 

 

 

Konfa-Unterricht in Mellendorf unter neuer Leitung

Liebe Gemeinde,

zum Jahreswechsel übernehmen wir – Jendrik Boden und Ramona Baum – übergangsweise die Leitung des  Konfirmandinnen- und Komfirmandenunterrichts in Mellendorf. Bis vergangenen Sommer haben wir gemeinsam Religionspädagogik und Soziale Arbeit in Hannover studiert und befinden uns zurzeit in unserem Berufsanerkennungsjahr als Diakon/-in und Sozialarbeiter/-in. Unser Schwerpunkt liegt jeweils in der Kinder- und Jugendarbeit, sowohl innerhalb von Kirche als auch außerhalb. Jendrik arbeitete in den vergangenen Jahren z.B. beim CVJM Hannover, der  Pestalozzi-Stiftung und aktuell in einem offenen Jugendtreff. Ramona kommt ursprünglich aus der christlichen Jugendarbeit, arbeitete ein paar Jahre in der offenen Jugendarbeit und findet ihren Schwerpunkt in der Arbeit mit Schülern und Schülerinnen – so auch aktuell in einer Grund- und Gesamtschule und in einer Kirchengemeinde in Hannover.
Wir freuen uns auf die Arbeit und die gemeinsame Zeit mit Euch und Ihnen.

Ramona Baum & Jendrik Boden

Mellendorf begrüßt seine neuen Konfirmanden!

Die Bilder wurden im Gottesdienst zur Begrüßung der neuen Konfirmanden am 21.08.2016 aufgenommn. Thema des Gottesdienstes: Meine Wünsche/Erwartungen an die Konfirmandenzeit.

Trainee geht auf Wanderschaft

Nach den Sommerferien (Beginn am 18. August!) startet wieder das Trainee-Projekt – dieses Mal sind wir jeden Monat an einem anderen Kirchenort – mal in Bissendorf, mal in Elze, Mellendorf, Brelingen oder Resse. Aber was ist Trainee überhaupt? Eigentlich wie eine Jugendgruppe auf Zeit. Wir treffen uns 1-mal im Monat (abwechselnd dienstags oder donnerstags) von 18.30 – 21.00 Uhr. Dann kochen wir zusammen, lernen neue Spiele kennen, üben, wie es ist, selbst mal was zu erklären, und lernen ganz viel über uns selbst. Es macht viel Spaß und lässt sich gut neben zeitaufwendigen Hobbies und der Schule machen. Wenn Ihr Interesse habt, schnappt Euch einfach einen Flyer und meldet Euch an. Die Flyer liegen in den Kirchen aus oder sind im Gemeindebüro zu bekommen.
Bei Fragen ruft mich gerne unter 0151- 540 30 406 an oder schreibt mir an cornelia.wald@kirche-burgwedel-langenhagen.de.

Ich freu mich auf Euch!

Conny

Konfirmandenzeit in Mellendorf und Brelingen

Einige wurden schon als kleine Kinder getauft, andere ließen sich erst Ostermontag oder bei ihrer Konfirmation taufen – der Weg zur Konfirmation kann ganz unterschiedlich sein, aber der Wunsch, sich mit seinem eigenen Glauben auseinanderzusetzen und zu einer christlichen Gemeinschaft dazuzugehören, ist bei allen Jugendlichen der gleiche.

Am 10. und 17. April wurden insgesamt 48 Jungen und Mädchen in der St. Georgskirche Mellendorf konfirmiert. Jeweils am Samstag vor der Konfirmation konnte man die fröhliche Aufregung beim Abendmahlsgottesdienst spüren.

Die Kirche war rappelvoll mit Eltern, Großeltern und Paten, mit fröhlichen Geschwistern, Freunden und Bekannten.

Sogar die Empore war voll besetzt! Der Segen Gottes war spürbar.

In der Predigt und den Grußworten ließen wir die letzten 1,5 Jahre noch einmal Revue passieren: Wir widmeten uns anspruchsvollen theologischen Fragen, versuchten die Dreieinigkeit von Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, zu verstehen, beschäftigten uns mit dem Abendmahl und dem Kirchenjahr, fragten nach unserer Verantwortung in der Welt, kochten und spielten aber auch zusammen. Es gab eine Freizeit im Anne-Frank-Haus Oldau, die das Gruppengefühl stärkte und bei der sich beide Gruppen näher kamen.

Irgendwie ist es auch komisch, die Jugendlichen nun gehen zu lassen…nach dieser intensiven Zeit, aber die Konfirmation ist ja nicht das Ende, sondern der Anfang der Kirchenmitgliedschaft!

So kann es jetzt mit der Jugendarbeit weitergehen, z.B. indem wir zusammen zum Landesjugendcamp fahren, Jugendgottesdienste zusammen feiern und uns regelmäßig treffen.

Die Jugendlichen befinden sich in einer Umbruchphase. In all ihren Zweifeln und Fragen, in ihren Suchbewegungen und der Sehnsucht nach Orientierung sind sie offen dafür, sich auf das „Wagnis Gott“ einzulassen. Sie wollten im wahrsten Sinne des Wortes konfirmiert werden – bestärkt, bekräftigt und bestätigt werden. Sie selbst wollten ihre Taufe bestätigen, ja sagen zu ihrem Glauben und ihn öffentlich bezeugen.

Sie wollen ihr Leben im Vertrauen auf Gott aufbauen und setzen ihre Zuversicht darin, dass Gott sie beschützen, trösten und leiten wird, wohin sie auch gehen.

So haben sich auch viele für den Bibelvers „Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen“ aus Psalm 91, 11 entschieden. Wenn wir als Gemeinden, als Unterrichtende, Eltern und Paten es geschafft haben, ihnen diese religiöse Zuversicht zu vermitteln und Glaube erlebbar gemacht haben, haben wir ihnen ein gutes Stück Kirche auf ihren Lebensweg mitgegeben.

Nun werden die Konfirmationen in Brelingen vorbereitet und am Sonntag, dem 22. Mai ist es so weit. 18 Jugendliche bestätigen ihre Taufe und bekommen den Konfirmationssegen mit ihrem Konfirmationsvers zugesprochen: eine Mutmachgeschichte in Kurzfassung, ein Lesezeichen Gottes auf allen Lebenswegen.

Cornelia Wald

Tagesausflug zum Landesjugendcamp

Fünf Menschen aus vier unterschiedlichen Gemeinden machten sich am Samstag, dem 4. Juni, morgens um 8.51 Uhr auf den Weg nach Verden (Aller): Esther aus Elze-Bennemühlen, Elena aus Mellendorf, Linda aus Brelingen, Anna aus der katholischen Gemeinde - und ich bin ja eh überall zuhause.
Unsere kleine Reisegruppe hatte viel Spaß an diesem Tag. Ganz nach dem diesjährigen Motto „Die Mischung machts“ schauten wir uns interessante Ausstellungen über Flucht gestern und heute an, schrieben Klagen, Hoffnungen, Dank an die „Wall of Sorrows and Love“, erspielten uns bei den Pfadfindern Eis, erradelten ganz umweltbewusst uns den Strom fürs Handy oder den leckeren Smoothie und nahmen am Ende an der Abendmahlsfeier in unserem Sprengel teil. Die Sonne strahlte und wir begegneten 2.000 fröhlichen Jugendlichen
aus der ganzen Landeskirche. Auch 50 Jugendliche aus unserem Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen campten in Verden. Zum Kennenlernen reichte uns erst einmal ein Tag, aber wer weiß, vielleicht sind wir in 2 Jahren schon das ganze Wochenende dabei…
…Spiel, Spaß, Spiritualität…eine Mischung, die uns gut gefällt!

 

Die Mischung macht`s

Vom 3. bis 5. Juni findet wieder das Landesjugendcamp der evangelischen Jugend der Landeskirche Hannovers statt, das alle zwei Jahre im Sachsenhain Verden zu Gast ist. Das ganze Wochenende über wird es Spiele, Andachten, Konzerte, Workshops, Flashmobs u.v.m. geben – Jugendliche ab 13 Jahren können gemeinsam mit ihren Freunden über das Festivalgelände laufen und jede Menge Spannendes erleben. Übernachtet wird in Zelten und für die Vollverpflegung ist auch gesorgt. Die An- und Abreise erfolgt mit einem Reisebus, der vom Kirchenkreisjugenddienst Burgwedel-Langenhagen gemietet wird. Begleitet und betreut werden die Teilnehmenden dabei von älteren Jugendlichen und Diakoninnen und Pastoren, die aus den Kirchengemeinden mitfahren. Die Kosten für das gemeinsame Wochenende betragen 60 EUR - Ermäßigungen sind möglich. Für weitere Informationen und die Anmeldung können sich interessierte Jugendliche an Diakonin Cornelia Wald unter der Nummer 0151 – 540 30 406 wenden

Ein Jugendausschuss formiert sich

Am 05.12.2015 hat sich der Jugendausschuss das erste Mal getroffen. Aus beiden Gemeinden kommen haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende zusammen, um konkrete Maßnahmen der Jugendarbeit zu beraten und zu planen. Der  Jugendausschuss unterstützt dabei die Arbeit der Diakonin Cornelia Wald.
Im kommenden Jahr liegt der Fokus auf der Einführung der Jugendgottesdienste in Mellendorf und auf der Vernetzung der beiden Gemeinden in der Konfirmanden- und Jugendarbeit. Darüber hinaus sollen Aktionen im Frühling und Sommer (Radtour, Picknick, Grillen im Gemeindegarten) und gerne ein Pilgerwochenende im Herbst durchgeführt werden. Frau Wald und die Kirchenvorstände freuen sich schon jetzt auf Spiel, Spaß und Spannung!

Cornelia Wald

Was glaubst Du?

Ein anregender Gottesdienst von Jugendlichen für alle

Am Nikolaustag freuten sich Brelinger und viele Gäste aus der Wedemark wieder auf etwas Besonderes: den Jugendgottesdienst! 4 x im Jahr gestalten Jugendliche und Konfirmanden einen Gottesdienst mit moderner Musik, kleinen Theaterstücken, Mitmachaktionen u.v.m. Dieses Mal ging es um das Thema „Was glaube ich leicht und gerne und was fällt mir schwer oder verstehe ich nicht?“ … und das fängt schon bei Weihnachten an: Der Nikolaus und der Weihnachtsmann trafen sich und diskutierten darüber, wer welche Tradition verkörpert und wer wichtiger für die Menschen und den Glauben ist. Kennen Sie den Unterschied? Nach dem tollen Anspiel stellten die Konfirmandinnen ihre Arbeiten aus dem Unterricht vor, u.a. ihre selbst verfassten Glaubensbekenntnisse und was Gott, Sohn und Heiliger Geist für sie bedeutet.
Besonders stimmungsvoll wurde es, als wir alle dazu eingeladen wurden, mit Steinen und Kerzen selbst zu bezeugen, was wir beim Apostolischen Glaubensbekenntnis glauben können und was eher nicht. Danach wurde die Kirche verdunkelt und man sah nur noch den Schein der vielen Kerzen. Es zeigt sich mal wieder, wie individuell Glaube ist und dass es da kein richtig und falsch gibt.
Glauben heißt auch fühlen und wir müssen uns immer wieder darauf einlassen.

Cornelia Wald

 

Jugendgottesdienste in 2016:

13. März Brelingen

12. Juni Mellendorf

11. September Brelingen

06. November Mellendorf

04. Dezember Brelingen

jeweils 18.00 Uhr

Konfi-Freizeit 2015 in Oldau

Abendmahl – alle sind eingeladen

Mit diesem Thema beschäftigten sich die diesjährigen Hauptkonfirmanden auf den Konfi-Freizeit in Oldau. Wie schon in den Jahren zuvor hat sich das Anne-Frank Haus wieder als Unterkunft und Seminarraum bewährt – nicht zuletzt auch aufgrund der geringen Reisezeit dorthin. So blieb den Konfis viel Zeit für intensive Arbeitsphasen. Pastor Michael Brodermanns und Diakonin Cornelia Wald wurden in diesem Jahr wieder von Martina Bennett vom Kirchenvorstand unterstützt. Zusätzlich zu den Erwachsenen wurde die Konfi-Freizeit von den beiden Teamern Eva und Nathalie sowie von den sechs Teamern in der Ausbildung Leonie, Sophia, Helena, Josephine, Marlon und Colin so begleitet, dass die Konfirmanden jederzeit Ansprechpartner hatten.
Der erste Tag war geprägt vom Kennenlernen – denn die Konfirmanden aus dem Blockmodell und die mit dem wöchentlichen Unterricht kannten sich zwar „vom Sehen“ oder aus der Schule, aber gemeinsam waren sie noch nie unterwegs.
Die erste Arbeitsphase nach dem gemeinsamen Zimmer beziehen, Betten machen und Abendbrot widmete sich dem Abendmahl. Anhand einer Geschichte vom Bäcker Gerad, der mit seinen Kunden Brot teilte und durch sein simples Dasein und Mitfühlen Trost spendet, bekamen die Konfis einen ersten Eindruck vom Sinn des Abendmahls.
Nach einer kurzen Abendandacht mit musikalisch per Trompete begleiteten bekannten Liedern aus dem Gesangbuch, einer Geschichte und dem Vater Unser wurden die Konfis dann in ihre abendliche Freizeit entlassen.
Der nächste Morgen begann mit einem ausgedehnten Frühstück und ein paar lustigen Spielen zum Warm up. Die Teamer spielten dann im großen Plenum eine kurze Geschichte an, bei der es um den Ursprung des jüdischen Passah Fest ging.
Die Konfis diskutierten dann im Anschluss in Kleingruppen über die Geschichte.
In einer weiteren Arbeitseinheit hatten die Konfis dann nach einem Satzpuzzle zu den Einsetzungsworten des Abendmahls die Aufgabe, eine Collage zum Thema „Abendmahl – alle sind eingeladen“ zu erstellen. Die fertigen Bilder wurden später dann für alle zugänglich aufgehängt.
Nach dem Mittagessen hatten die Konfis zunächst Freizeit für Spaziergänge, Fußball, Tischtennis, oder einfach nur Chillen, bevor es „In geheime Mission“ ging. Die Ergebnisse wurden dann anschließend der Teamer-Jury vorgestellt – alle Aufgaben wurden mit Bravour erfüllt!
So motiviert und in gelöster Stimmung bildeten die Konfis neue Kleingruppen, die sich dann um die einzelnen Bereiche des selbst zu gestaltenden sonntäglichen Gottesdienstes kümmerten. Die einzelnen Gruppen sollten zuständig sein für Deko, Musik, Gebete, Lesungen, Glaubensbekenntnis und das Abendmahl selber. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt – jede Gruppe wollte ja schließlich am nächsten Tag glänzen.
Der Samstagabend stand ganz im Zeichen von „Ein Kessel Buntes“ – die Teamer sorgten für Spiele und zum Schluss bekamen die Konfis einen Eindruck davon, wie man die Bibel auch einmal ganz anders interpretieren kann – Cornelia Wald hatte den Film „Das Leben des Brian“ mitgebracht, der allerseits für viele Lacher und auch für Unverständnis sorgte „Das soll komisch sein“? Fragten sich so manche Konfis. Der obligatorischen Abendandacht folgte eine eher kurze Nacht – Teamer Helena hatte Geburtstag und ließ sich gebührend „reinfeiern“!
Eine große Aufregung herrschte dann vor dem Gottesdienst – wird unsere Musik ankommen? Ist der Raum hübsch genug dekoriert? Mache ich das mit der Lesung richtig? Haben wir an alles gedacht? Sind die Gebete und der Segen so in Ordnung? Und das Glaubensbekenntnis sollte ja mal ein wenig anders sein...
Es war alles perfekt! Der Seminarraum wurde wunderbar dekoriert – sogar ein kleines selbstgebasteltes Kreuz lag für jeden Besucher bereit. Hoziers „Take me to Church“ stimmte auf den Gottesdienst ein, die Lieder während des Gottesdienst waren gut gewählt, die Gebete wurden sicherlich erhört und der afrikanische Segen kam an. Die Lesung war ein sehr gut vorgetragenen Spiel zu einem durchaus schwierigen Text. Die Abendmahlsgruppe hatte sich eine ganz besondere Zeremonie ausgedacht – und der ganze Gottesdienst wurde zu einem wunderbareren Abschluss einer hervorragend organisierten und abwechslungsreich gestalteten Konfi-Freizeit.
Nach dem obligatorischen Zimmerappell des Hausmeisters gab es noch ein schnelles Mittagessen und die verbleibende Zeit bis zur Busabfahrt wurde für weitere Gespräche, Spiele und das Gruppenfoto genutzt.

 

„Weiter gehen. Tiefer blicken“

 das ist das Motto der Schulnahen Jugendarbeit, die es nun seit 5,5 Jahren in unserem Kirchenkreis gibt. „Weiter gehen“ als die persönliche Komfortzone erlaubt, „tiefer blicken“ in sich selbst, Einblick bekommen: sich auseinandersetzen mit Spiritualität, mit Glauben, mit Fragen. Antworten finden.
„Es gehört zur Aufgabe evangelischer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, junge Menschen auch am Lebensort Schule aufzusuchen und sie auch als Schüler und Schülerinnen wahrzunehmen“, sagt Oberlandeskirchenrätin Dr. Kerstin Gäfgen-Track. Das ist die große Chance für die Arbeit mit Kindern und Jugendliche und meine Aufgabe für die Zusammenarbeit mit allen weiterführenden Schulen im Kirchenkreis.
Die Schulnahe Jugendarbeit bearbeitet hier ein rein säkulares Feld. Sie findet Wege zu kirchenfernen Jugendlichen. Es geht darum, Schwellenängste abzubauen, Wegbereiterin zu sein. Schulnahe Jugendarbeit öffnet die Türen zu kirchlichen Räumen. In der pluralisierten Lebenswelt und den veränderten Lebensstrukturen, brauchen Jugendliche Antworten auf ihre Lebensfragen im echten Beziehungskontakt. Sie wollen Kirche kritisch hinterfragen, sich mit religiösen Fragen auseinandersetzen, über das Konfirmandenalter hinaus das Weltgeschehen reflektieren.
Die Attraktivität von Angeboten und Projekten spielt eine große Rolle. Schulnahe Jugendarbeit bietet als Kooperationspartner von Schule den Jugendlichen die Möglichkeit auf innerschulische, außerschulische und freiwillige Angebote.
Dies sind z. B. spirituelle Angebote, Seelsorge, Themeneinheiten zu kirchlichen Themen, Projekttage, Lebensbegleitung und Persönlichkeitsstärkung, Sozialtraining, das Projekt Szenenwechsel oder das Trainee-Projekt.
Schulnahe Jugendarbeit wirkt vernetzend. Ich arbeite mit Jugendlichen, Lehrerinnen und Lehrern, Hauptamtlichen aus den Kirchengemeinden. Es geht darum, gemeinsam „Kirche selber zu machen“. Dies erlebe ich immer wieder, wenn es darum geht, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern einen Gottesdienst zur Begrüßung der neuen 5. Klassen vorzubereiten oder auch mit Jugendlichen den Abi-Gottesdienst zu planen. Zusammen überlegen, was wichtig ist im Gottesdienst, selbst Inhalte erarbeiten und sich als Akteur im Altarraum zu bewegen, das ist für  viele Schülerinnen und Schüler ein neues Erlebnis.
Gerne nutze ich für die Vorbereitungstreffen kirchliche Räume, bin Gastgeberin für Jugendliche. Ich freue mich, wenn die mir bekannten Räumlichkeiten von Schülerinnen und Schülern erobert werden und sie sich langsam damit vertraut machen.
Zuletzt habe ich mit der Religionslehrerin Gundula Reuß einen Projekttag Bibliodrama für den Religionskurs des 11. Jahrgangs am Gymnasium geplant. Die Referentin führte uns als Gruppe in die Wundergeschichte „Sinkender Petrus“ ein und wir erlebten durch unterschiedliche Methoden, welche Parallelen es von dieser alten Geschichte zu unserem Leben gibt.
Ich verstehe mich in meiner Arbeit als Türöffnerin, um immer wieder mit Jugendlichen in Lebensfragen „weiter zu gehen“ und „tiefer zu blicken“.
Anna Thumser,
Diakonin/Sozialpädagogin, Schulnahe Jugendarbeit im Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen,
Wedemarkstr. 28, 30900 Wedemark
Tel.: 0170 – 6 30 53 39 oder E-Mail: anna.thumser@kirche-burgwedel-langenhagen.de