Familienzentrum emilie

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Willkommen in der Gemeinde St. Georg

Gnade zu deiner Reise

Am Anfang, da war alles noch leicht. Beschwingt waren wir und voller Euphorie, außerdem gut vorbereitet: Wir trugen alte Schuhe, die waren gut eingelaufen. Im Rucksack genug zu trinken für die ersten Kilometer. Dazu Müsliriegel, Äpfel, Würstchen, Dinge, die man unterwegs essen kann. Kilometer um Kilometer ging es voran. Von Heyersum, bei Hildesheim, bis nach Brelingen wollten wir beide gehen – zu Fuß, ca. 50 km. Morgens um halb sechs waren wir aufgebrochen. 12 Stunden später wollten wir da sein.

Am späten Nachmittag wurde es mühsamer. Hinter Hannover hatten wir uns einmal verlaufen und die Strecke war doch länger, als wir berechnet hatten. 17.30 Uhr – unsere angepeilte Ankunftszeit – war längst vergangen. Die Witze und dummen Sprüche auch. „Wir schaffen das!" war das Einzige, was uns noch über die Lippen kam. Wie ein Mantra wiederholten wir den Satz. Mal die eine, mal die andere. Füße, Hüfte, Rücken, ein einziger Schmerz. Aber das war gar nicht das Schlimmste. Die Erschöpfung, die war hart. Und schließlich, bei Kilometer 58 da ging gar nichts mehr. 3,4 km vor Brelingen mussten wir aufgeben. Es ging einfach keinen Schritt weiter.

Der Kreislauf.
Wovon handelt die Erzählung? Von einer Reise, bei der wir unser Ziel nicht erreicht haben? Von den Beschwernissen einer Reise oder davon, dass wir es heute gar nicht mehr gewohnt sind, lange Strecken zu Fuß zurückzulegen? Zu biblischen Zeiten war das anders. Da wurde viel gereist - meistens zu Fuß. Maximal wurde noch das Gepäck von Tieren transportiert.

Die Bibel ist voller Reisegeschichten. Angefangen von Noahs Schiffsreise über Abrahams Aufbruch in eine neue Zukunft bis zu Jesus, der quer durch das Land gereist ist.

„Haltet mich nicht auf, denn der HERR hat Gnade zu meiner Reise gegeben", heißt es über Abrahams Knecht. Auch er macht eine weite Reise. Er soll nach einer Braut für Abrahams Sohn Isaak suchen. „Der Herr hat Gnade zu meiner Reise gegeben."

Die Art zu reisen und auch die Entfernungen, die wir dafür in Kauf nehmen, sind andere geworden als vor 3000 Jahren, nicht aber der Wunsch, auf einer Reise behütet zu sein. „Der Herr hat Gnade zu meiner Reise gegeben!" Das wünsche ich Ihnen, wenn Sie sich mit dem Flugzeug auf den Weg machen, über das große Meer schippern oder Hunderte von Kilometern auf der Autobahn unterwegs sind. Möge der Herr Gnade zu Ihrer Reise geben und Sie wohlbehalten wieder zurückkommen.

Für meine Schwester und mich jedenfalls war es trotz allem eine gelungene Reise: Wie wir damals fast 60 km zu Fuß gegangen sind und dabei fast unser Ziel erreicht hätten.

Ihre Pastorin Debora Becker

 

 

 

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